Das PASCH-Mentoring-Programm

© Bernhard Ludewig

 

Wer kann sich als PASCH-Mentee bewerben?

  • (ehemalige) Schülerinnen und (ehemalige) Schüler einer PASCH-Schule oder (ehemalige) Teilnehmer und (ehemalige) Teilnehmerinnen des Internationalen Preisträgerprogramms, die die feste Absicht haben, in Deutschland zu studieren bzw. deren Studienstart kurz bevorsteht
  • Studienanfängerinnen und Studienanfänger im ersten oder zweiten Semester an einer Universität/ Hochschule oder einem Studienkolleg in Deutschland, die eine PASCH-Schule besucht haben oder Alumni des Internationalen Preisträgerprogramms sind 

 

 

 

Mentor Hoang Long Nguyen: "Ich halte regelmäßigen Kontakt mit meinem Mentee und informiere ihn umfassend über den Bewerbungsprozess sowie die Voraussetzungen. Auch interessante Angebote, v.a. Angebote des PASCH, teile ich ihm mit. Außerdem antworte ich auf allgemeine wie auch spezifische Fragen meines Mentees rund um das Studium und das Leben in Deutschland."

© DAAD/ Daniel Ziegert

Wer wird Ihr/e PASCH-Mentor/in?

Ihre PASCH-Mentorin/Ihr PASCH-Mentor ist auch Absolventin/Absolvent einer PASCH-Schule, also PASCH-Alumna/PASCH-Alumnus, hat aber das Studium in Deutschland bereits begonnen.

Idealerweise leben Sie jetzt oder zukünftig am gleichen Studienort und können sich persönlich kennenlernen und austauschen. Porträts mit weiteren Informationen zu PASCH-Mentorinnen und PASCH-Mentoren finden Sie auf hier. Alle PASCH-Mentorinnen und PASCH-Mentoren wurden im Rahmen eines Workshops professionell auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

 

Weiter zu den Steckbriefen aktueller PASCH-Mentorinnen und PASCH-Mentoren >>


 

Weitere Informationen zum Mentoring-Programm und zur Beziehung zwischen Mentor & Mentee

 

Was ist eine Mentoring-Partnerschaft?

Die PASCH-Mentoring-Partnerschaft besteht in der Regel für die ersten zwei Semester Ihres Studiums. In dieser Zeit begleitet und unterstützt Sie Ihre Mentorin/Ihr Mentor durch Gespräche und einen Erfahrungsaustausch. Oft kann eine Mentorin/ein Mentor Ihnen helfen, Fragen zu klären, die eigene Perspektive zu erweitern und Themen in einem breiteren Kontext zu sehen.
Das Mentoring ist eine Lernpartnerschaft, die für beide Seiten zur persönlichen Entwicklung beitragen soll. Diese Lernpartnerschaft beruht auf Freiwilligkeit. Die Teilnahme am Programm bedeutet jedoch, die Partnerschaft aktiv zu gestalten, sich monatlich Zeit für die Gespräche zu nehmen und an Befragungen durch das Projektteam teilzunehmen.

 

 

Welche Vorteile haben Sie als Mentee?

  • Sie tauschen Erfahrungen rund um das Thema Ankommen in Deutschland aus.
  • Sie erhalten nützliche Antworten auf viele Ihrer Fragen zum Studium in Deutschland.
  • Sie bekommen wertvolle Hinweise zur Studienorganisation.
  • Sie erhalten Kontakt zu erfahreneren PASCH-Alumni und werden so Teil eines weltumspannenden Netzwerks.

 

Über welche Themen können Sie mit Ihrer Mentorin/ Ihrem Mentor sprechen?

  • Erfahrungen im Studium
  • Erfahrungen zum Leben in Deutschland
  • Informelles Wissen und Tipps zu Kontakten und Netzwerken
  • Feedback und Anregungen zu Ihren individuellen Fragen
  • Hinweise auf Beratungs- und Unterstützungsangebote
  • Tipps für Freizeitangebote

 

 

Wie verläuft ein Mentoring-Gespräch?

Das Wichtigste im Mentoring-Programm sind die Gespräche zwischen Mentorin/Mentor und Mentee. Sie finden einmal im Monat statt und dauern ein bis zwei Stunden.

Folgende Regeln sollten dabei beachtet werden:

  • Offenheit: Beide Seiten müssen an einem offenen Austausch interessiert sein. In den Mentoring-Gesprächen dürfen Sie auch über persönliche Themen sprechen, die sonst nicht oder selten angesprochen werden. Dabei können Sie sich über den eigenen Lernprozess, Fehler oder Schwächen sowie Herausforderungen im Alltag oder im Studium in Deutschland austauschen.
  • Vertrauen: Beide Seiten müssen sicher sein können, dass persönliche Dinge nicht an Dritte weitergegeben werden. Daher sollen die Gespräche an einem geschützten Ort stattfinden. Beide Seiten unterschreiben zudem eine Einverständniserklärung über die Vertraulichkeit der Gespräche.
  • Gegenseitiges Wohlwollen und Respekt: Die Mentorinnen und Mentoren sollen ein echtes Interesse daran haben, ihre Mentees weiterzubringen und nehmen sie mit ihren Anliegen ernst. Gleichzeitig sollen die Mentees auch die Grenzen der Mentorinnen und Mentoren respektieren. Nicht immer können alle Fragen beantwortet werden.
  • Verbindlichkeit: Mentoring bedeutet die Begleitung einer Person über einen längeren Zeitraum, hier zwei Semester. Verabredungen zu Gesprächen sind verbindlich und sollten rechtzeitig verschoben werden, wenn sie nicht eingehalten werden können.

 

Was gehört nicht zur Rolle der Mentorin/ des Mentors?

Mentorinnen und Mentoren sind keine professionellen Coaches oder Studienberater. Sie übernehmen keine Verantwortung dafür, mögliche Probleme der Mentees zu lösen oder deren Studienerfolg zu garantieren. Sie haben nicht auf alle Fragen eine Antwort, sondern teilen ihre Erfahrung.

 

 

Ihr Interesse ist geweckt? Sie möchten Mentee werden?

Bewerben Sie sich jetzt bis zum 23.08.2019 für die nächste Runde >>