BIDS-Partner: Philipps-Universität Marburg

© Philipps-Universität Marburg

Hochschulart: Universität

Ort: Marburg

Bundesland/Lokalisierung in Deutschland: Hessen

Einwohneranzahl: 72.000

Geheimtipp für die Stadt: Mit dem Aufzug in die Altstadt!

Besondere Karrieremöglichkeiten in der Stadt:

Behringwerke (Internationales Pharmaunternehmen)

 

 

 

AKADEMISCHE AUSRICHTUNG

 

Anzahl der Studenten insgesamt/davon Internationale: 26.355/3.627

Anzahl der Studiengänge: mehr als 100

Besonderheiten der Hochschule: Die Philipps-Universität Marburg vereint als traditionsreichste hessische Hochschule Spitzenforschung mit beispielhafter Nachwuchsförderung und attraktiven Studiengängen in einer reizvollen Umgebung mit mittelalterlich geprägter Altstadt. Infektions- und Tumorforschung, synthetische Mikrobiologie, Materialwissenschaften, kognitive und angewandte Neurowissenschaften, die Untersuchung von Sprachdynamik, die Forschung zu Biodiversität und Klima sowie Konfliktforschung bilden die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Philipps-Universität, die mit zwölf Leibnizpreisträgern zu den führenden Forschungseinrichtungen in Hessen zählt.

Besonderheiten für Studierende:
Die Philipps-Universität bietet als klassische Volluniversität mehr als 100 Studiengänge an, davon mehr als 50 Master-Studiengänge. Ein Schwerpunkt liegt neben den Bachelor- und Master-Studiengängen auf der Lehrerausbildung. Für mehr als 20 Fächer ist das Lehramtsstudium in Marburg möglich.

 

Link zur Hochschule: https://www.uni-marburg.de/de

Link zur Hochschule: https://www.uni-marburg.de/de/international 

 

 

 

 

BIDS AN DER HOCHSCHULE

 

Welche Angebote gibt es im Rahmen des BIDS-Programms an der Hochschule?

  • Intensives Betreuungsprogramm am Studienkolleg: Hierzu gehören eine Orientierungswoche, in der alle Formalitäten erledigt werden, die Hilfe bei der Zimmersuche, die Betreuung durch studentische Tutoren aus demselben Kulturkreis
  • Besuch der Hochschule: Organisation von Studieninformationstagen für Schüler/innen der Partnerschulen
  • Motivationsstipendien: Stipendien für Absolventen von PASCH-Schulen, die das Studienkolleg Mittelhessen absolviert haben und im Anschluss ein Fachstudium an der Philipps-Universität Marburg beginnen
  • Kontaktreisen zu Partnerschulen

 

Schwerpunktregionen im BIDS-Programm: 
Lateinamerika, GUS-Region, China, Ägypten

 

Ansprechpartnerin für das BIDS-Programm: 

Anke Heibrock, heibrock(at)uni-marburg.de, +49-(0)6421-2826272

 


    

Erfahrungsberichte

© privat/ Tanya Carolina Dittmar Penski

Tanya Carolina Dittmar Penski:

(Absolventin der Deutschen Schule Guadelajara, Mexiko), Studentin der Psychologie an der Philipps-Universität Marburg


"Während der letzten Schuljahre fragt man sich öfter, wie es nach der Schule weitergehen soll. Es gibt den einen, der schon seit der 5. Klasse wusste, was er mal später studieren möchte; es gibt die anderen, die sich nicht für einen Studiengang entscheiden können. Und dann gibt es Jugendliche wie mich, die sich nicht sicher sind, was sie studieren sollen und vor allem: Wo? Als Absolventin einer deutschen Auslandsschule mit guten Deutschkenntnissen und IB, bot sich für mich natürlich auch die Möglichkeit an, in Deutschland zu studieren.
Eine Erfahrung, die mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen hat, war eine Reise nach Deutschland mit Schülern der deutschen Schulen in Mexiko, die wir UNITOUR nennen. Bei drei Wochen quer durchs Land und 12 Universitäten war für jeden von uns was dabei. Nach einer Fahrt von Hamburg über Lüneburg und Lübeck bis nach Berlin, von München über Ingolstadt und Karlsruhe bis Heidelberg, war die kleine, aber sehr feine Studentenstadt Marburg unserer letztes Ziel.
Selber in alle möglichen Richtungen reinzuschnuppern und Studenten kennen zu lernen, die sich auch mal in unserer Situation befunden haben und uns über ihre eigenen Erfahrungen erzählen können, ist etwas ganz anderes, als sich online zu informieren oder von Lehrern und Eltern beraten zu lassen, und natürlich macht es auch viel mehr Spaß.
Freundlichkeit und Motivation stecken an, das war sicher der Fall bei mir. Zwar wusste ich schon grob, in welche Richtung ich wollte, aber die Studieninformationstage, Campus- bzw. Fachbereichsführungen und Gespräche mit sehr freundlichen Tutoren und Studierenden haben alle meine Erwartungen erfüllt und mir geholfen, mich für ein Studium in Deutschland, in Marburg, zu entscheiden. Von den verschiedenen Studiengängen, dem Studienkolleg, der Stadt, den Formalitäten und dem tollen studentischen Leben in Marburg mit allem drum und dran an Möglichkeiten, haben uns die Tutoren und Studenten erzählt und uns alles gezeigt. So konnten wir uns auf jeden Fall ein viel besseres Bild des studentischen Lebens machen und unsere ganzen Fragen klären.
Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich so ein Programm allen zukünftigen Studenten weiter empfehle. Für alle ist etwas dabei und man findet heraus, ob das, was man sich vorgestellt hat, auch wirklich das ist, was man machen möchte. Um sich zu entscheiden, ob man letztendlich ein Studium in Deutschland beginnt oder nicht, lohnt sich so eine Reise auf jeden Fall."

 

 

© privat/ Svitlana Korzhavina

Svitlana Korzhavina: 

(Absolventin der DSD-Schule Nr. 28 in Lviv, Ukraine), Studentin der Medizin an der Philipps-Universität, vorher Besuch des M-Kurses am Studienkolleg Mittelhessen


"Ein Studium im Ausland ist schwer und das Schwierigste davon ist der Anfang. Das Studienkolleg schafft schon einige Ängste und Unklarheiten ab. Es ist aber trotzdem ein Sprung ins kalte Wasser. Man hat so viele Sachen im Kopf, um die man sich kümmern muss: Anmeldung zu den Veranstaltungen, Vorlesungen und Seminare, Klausuren usw. Dabei muss man auch lernen, auf den Haushalt aufzupassen und versuchen, neue Kontakte zu knüpfen! Man wird direkt ins erwachsene Studentenleben hineingeschleudert und auch wenn man schon einiges davon gehört hat, ist es anstrengend, stressig und auch zeitaufwendig. Ich habe es selbst erlebt und bin sehr froh, dass ich in dieser turbulenten Zeit nicht arbeiten musste, was ich dem BIDS-Stipendium zu verdanken habe, das ich nach dem Studienkolleg für das erste Fachsemester an der Uni erhalten habe. Zusätzliche Belastungen, wie ein Job, hätten mir das Leben sicher viel schwerer gemacht. Es war auch in der Hinsicht gut, dass das fleißige Lernen im Studienkolleg belohnt wurde. Es gab mir das selbstsichere Gefühl, dass ich etwas kann und dass es möglich ist, mich durch meine Leistungen und Kenntnisse selbst zu finanzieren."