Hausarbeit

Tag 21: Korrektur

 

Die Hauptarbeit ist geschrieben und der erste Entwurf der Hausarbeit liegt auf dem Tisch. Allerdings ist es man trotzdem noch nicht fertig und muss noch folgende Schritte gehen:

      1. Schritt: Die Bearbeitung

Inhalt: Ist die Aufgabenstellung angemessen beantwortet worden?

Struktur: Hat die Hausarbeit eine passende Einleitung und einen entsprechenden Schluss, der die Argumente der Hausarbeit erneut wiederholt, aber keine neuen Inhalte aufgreift? Ist die These in der Einleitung klar formuliert? Bezieht sich jeder Paragraph der Hausarbeit auf die These? Ist die These am Ende der Hausarbeit bewiesen oder widerlegt? Macht die Gliederung der Hausarbeit Sinn? Nimmt jeder Paragraph der Hausarbeit Bezug auf den vorherigen und nachfolgenden Paragraphen?

Paragraphen: Haben die Paragraphen einen Einleitungssatz? Sind die Paragraphen auf ein Argument begrenzt?

Klarheit: Sagt jeder Satz wirklich das aus, was man sagen möchte? Bedeuten die Wörter, die man benutzt, wirklich das, was ausgedrückt werden soll?

Stil: Haben Sie starke Verben benutzt und Schachtelsätze vermieden? Benutzt man den richtigen Ton, ist man nicht zu informell? Haben Sie Wiederholungen vermieden und versuchen Sie Wörter abzuwechseln? Sind alle unnötigen Redewendungen oder Informationen gelöscht? Ist die Länge und Struktur der Sätze variiert worden?

Zitieren: Benutzten Sie die richtige Zitationsweise? Sind alle Informationen, die nicht Ihre eigenen sind, gekennzeichnet und Zitate/Paraphrasen angemessen kenntlich gemacht?

 

      2. Schritt: Korrektur lesen

Wenn man so viel Arbeit in die Hausarbeit investiert hat, ist es die Zeit wert, mit System auch die kleinsten Fehler noch zu korrigieren. Auch wenn der Fokus auf dem Inhalt der Arbeit liegt, beeinflusst nichtsdestotrotz auch der stilistische Eindruck der Arbeit die Bewertung - das heißt Schreibstil, Wortwahl und Zeichensetzung zählen.

Beim Korrekturlesen reicht es nicht, einen Grammatik-Überprüfer zu benutzen. Anstelle dessen gibt es verschiedene Techniken, die man selbst anwenden kann, um den grammatikalischen Ausdruck zu verbessern:

  • Konzentrieren Sie sich auf eine Art von Fehler pro Durchlauf, z. B. zuerst Rechtschreibung und dann Kommasetzung!

  • Laut und langsam vorlesen! Wenn man sich den Text laut vorliest merkt man, wenn etwas keinen Sinn ergibt.

  • Zeichensetzung: Bei so vielen Zeichen, die man in einer Hausarbeit verwendet, sollte man sich jedes einzelne anschauen und darüber nachdenken, ob es wirklich das passende ist und an der richtigen Stelle steht. Dazu gehören Kommas (,), Punkte (.), Semikolons (;), Ausrufezeichen (!), Fragezeichen(?), Anführungszeichen(“ „), einfache Anführungszeichen (‚ ‘), Gedankenstriche( – ), Doppelpunkte (:) usw.

  • Taktik: Oft hilft es die Hausarbeit rückwärts zu lesen, entweder unterteilt in einzelne Wörter oder einzelne Sätze. So kann man sich von dem gewohnten Bild der eigenen Hausarbeit loslösen und jedes Wort bzw. jeden Satz für sich betrachten.

  • Welche Fehler sind in der letzten Arbeit oft vorgekommen? Darauf sollte man besonders achten!

  • Wenn etwas keinen Sinn ergibt oder sich nicht richtig anhört, man den Fehler jedoch nicht erkennt, sollte man auf sein Bauchgefühl hören! Oftmals lohnt es sich, den Fehler selbst zu suchen oder sich Hilfe zu holen, anstatt das Gefühl zu ignorieren.

 

TIPP: Veränderung hilft!!
Man kann den Text noch einmal neu formatieren, oder auf Papier ausdrucken oder laut vorlesen. Beim Schreiben hat man sich schon so an das Aussehen des Textes gewöhnt, dass einem viele Fehler gar nicht mehr auffallen.


Weihnachtstradition:
Der Weihnachtsmann oder das Christkind

 

An Weihnachten bringt traditionell entweder das Christkind oder der Weihnachtsmann in Deutschland die Geschenke an Heiligabend.

 

Das Christkind ist vorwiegend in Süd- und Westdeutschland verbreitet. Oft wird es als Engel mit blonden Locken und einem Heiligenschein dargestellt. Durch die Reformation von Martin Luther und die Negation der Heiligenverehrung wurde der Heilige Nikolaus vom Christkind abgelöst.

 

In Norddeutschland verbreitete sich dann irgendwann der Weihnachtsmann, der an die Stelle von Knecht Ruprecht trat. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts bringt im Süden und Westen Deutschlands meist das Christkind und im Norden und Nordosten häufig der Weihnachtsmann die Geschenke.

 

Der Weihnachtsmann weist in Deutschland viele Elemente von Knecht Ruprecht und Nikolaus auf, weshalb diese drei Figuren für viele Menschen nicht immer eindeutig auseinanderzuhalten ist.