Struktur und Formalia
beim wissenschaftlichen Arbeiten

Tag 17: Zitieren

 

Zitate sind wichtige Bestandteile der Hausarbeit. Sie unterstützen die Argumentation, Beweisführung und Analyse der Hausarbeit. Um für Abwechslung zu sorgen, sollte man neben zitieren auch paraphrasieren. Paraphrasieren bedeutet, den Inhalt eines Zitates in eigenen Worten wiederzugeben. Hierbei ist natürlich wichtig, alles entsprechend zu kennzeichnen. Generell kann man sagen, dass nur zitiert werden sollte, wenn der Autor ein sehr gutes Argument oder eine Beschreibung darlegt, die man nicht besser ausdrücken kann. Der Hauptteil der Hausarbeit muss trotzdem noch die eigene Analyse sein und nicht nur aus dem Zitieren anderer Autoren bestehen.

Beim Zitieren ist es außerdem wichtig, das Zitat in einen Satz einzubinden. Hier kann man gut variieren: Statt „Er sagt“ kann man besser Verben wie z.B. darauf hinweisen, kommentieren, beobachten, antworten, erklären, bemerken, anmerken, äußern und vieles weitere verwenden.

Achtung: wenn man die/den Autorin/Autoren nennt, sollte man diese/n auch kurz vorstellen und begründen, warum er/sie so wichtig für das eigene Thema ist.

Ganz wichtig ist zudem: Die Zitierregeln beachten! Oft hat jede Hochschule und manchmal auch jeder Fachbereich eigene Zitierregeln, an denen man sich unbedingt orientieren sollte. Ein allgemeines Beispiel für das Zitieren finden Sie hier.


Weihnachtstradition:
Der Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmarkt gehört zum Weihnachtsbrauchtum im deutschsprachigen Raum. Traditionell werden die Weihnachtsmärkte nach dem Totensonntag eröffnet und gehen bis Weihnachten – mittlerweile fangen manche Weihnachtsmärkte jedoch früher an und sind teilweise bis in den Januar hinein geöffnet. Auf den Weihnachtsmärkten gibt es viele kleine Buden mit Essen und Trinken - besonders gebrannte Nüsse und Glühwein sind traditionell zu finden - sowie Kunsthandwerk, vereinzelt auch Fahrgeschäfte. Dieser Brauch ist im Mittelalter entstanden. So konnten sich Familien mit Lebensmitteln in der kalten Jahreszeit eindecken. Im 14. Jahrhundert gab es dann auch Stände mit Weihnachtsgeschenken für Kinder, wie gebrannten Nüssen und Spielzeugen etc.

 

Dieser vorweihnachtliche Brauch hat sich bis heute gehalten und verwandelt fast jede Stadt in Deutschland besonders in dieser Zeit in ein kleines Märchen.

 

Hier finden Sie eine Liste mit den schönsten Weihnachtsmärkten in Deutschland >>