Struktur und Formalia
beim wissenschaftlichen Arbeiten

Tag 12: Plagiat

 

Plagiate zu vermeiden ist äußerst wichtig und die Grundlage jedes wissenschaftlichen Schreibens. Plagiat bedeutet, wenn die Ideen von jemand anderem als die eigenen ausgegeben werden bzw. auch, wenn Ideen von einer anderen Person im eigenen Text nicht als solche kenntlich gemacht werden.

Plagiieren kann folgenschwere Konsequenzen nach sich ziehen. Immer wieder tauchen in der Öffentlichkeit Skandale von vor allem berühmten Persönlichkeiten auf, die Plagiat begangen haben bzw. deren wissenschaftliche Arbeiten auf Plagiate überprüft werden und zu einer Aberkennung von Hochschulabschlüssen führen.

Mittlerweile gibt es auch elektronische Programme, die die Hausarbeiten auf ebensolche Plagiate automatisch untersuchen. Deshalb muss man Haus- oder Abschlussarbeiten oft noch in elektronischer Form abgeben. Wenn ein Plagiat gefunden wird, kann das oft einen Ausschluss, eine Exmatrikulation, vom Studium zur Folge haben.

Plagiieren bedeutet nicht nur, dass man Zitate nicht kenntlich macht, sondern das Gleiche gilt auch für paraphrasieren. Das heißt, wenn man die Ideen einer anderen Person in seinen eigenen Worten wiedergibt, muss man trotzdem kenntlich machen, dass das Ideengut von jemand anderem stammt und man sich dies nicht selbst ausgedacht hat.

Generell gilt: Sicher ist sicher: Lieber einmal zu viel als zu wenig eine Fußnote setzen – wenn man sich nicht sicher ist, dann sollte man lieber eine Quellenangabe angeben.

Außerdem darf man nicht vergessen: Zitieren per se ist eigentlich nichts Schlimmes! Es heißt nicht, dass man nicht alleine denken kann, sondern bedeutet das Gegenteil, denn die Referenzen sind die Beweise der Hausarbeit, die die Argumentation unterstützen, indem sie wissenschaftlich fundierte und anerkannte Erkenntnisse wiedergeben.

Am Ende einer Hausarbeit sollte man immer noch die Eidesstattliche Erklärung hinzufügen. Darin versichert man, das Gedankengut anderer Personen als solches kenntlich gemacht zu haben.

Link zum Beispiel für Eidesstattliche Erklärung


Weihnachtsgebäck:
Lebkuchen

Lebkuchen ist ein wunderbar leckeres Weihnachstsgebäck aus Deutschland. Da der Teig etwas fester ist als bei den normalen Weihnachtsplätzchen, eignet er sich wunderbar zum Verzieren. Man kann ein Lebkuchenhaus kreieren, im Stil des Hexenhauses im Märchen "Hänsel und Gretel" der Brüder Grimm, oder aber man macht nur einen kleinen Lebkuchenmann oder -frau. 

 

Für den Lebkuchenteig werden folgende Zutaten gebraucht:

-250g Butter (schaumig rühren)
-300-400g brauner Zucker
-300-400g Honig oder Sirup
-2 Päckchen Vanillinzucker
-2 Eier
-2 Eigelb
-1000g Mehl
-2 Päckchen Backpulver
-2 Päckchen Lebkuchengewürz (=1 gestrichener Tl Anis, 2 gestr Tl Nelken, 2 gestr Tl Zimt, 1 winzige Messerspitze Ingwer (die Gewürze mit ca. 6 El Milch vermengen))

 

In dieser Reihenfolge muss man dann die Zutaten vermischen und den Teig für circa 2 Stunden kalt stellen. Danach den Teig ausrollen, ruhig etwas dicker als man es sonst vom Plätzchen backen gewohnt ist. Anschließend ausstechen oder den Teig in eine andere Form zurecht kneten. Bei 180° Umluft 10-15 Minuten backen (je nach Größe, Form und Dicke der Plätzchen).

 

Für den Guss braucht man 2 Eiklar (leicht steif schlagen), die man anschließend mit 400g Puderzucker und 4 El Zitronensaft vermischet. Damit kann man die fertigen Lebkuchen verzieren. Allerdings erst wenn sie ausgekühlt sind - sonst verläuft der Guss!
Wenn man möchte, kann man mehrere Portionen Guss herstellen und zusätzlich unterschiedliche Lebensmittelfarben hinzugeben. So erhält man unterschiedlich farbigen Guss zum Verzieren.