Struktur und Formalia
beim wissenschaftlichen Arbeiten

Tag 10: Brainstorming

 

Die Forschungsfrage ist gestellt und die These bereits klar formuliert. Jetzt ist es Zeit, sich vor das leere Blatt Papier zu setzen und es mit Argumenten zu füllen. Doch aller Anfang ist schwer, sagt man. Allerdings gibt es verschiedene Techniken, die helfen können den Anfang zu wagen, Argumente zu sammeln und die eigenen Gedanken auf Papier zu fixieren, damit sie nicht weiter im Kopf herumschwirren.

  1. Freies Schreiben

    Bei dieser Übung beginnt man einfach mit dem Schreiben, im wahrsten Sinne des Wortes. Ausgangspunkt ist das Nachdenken über die Forschungsfrage. Währenddessen wird alles aufgeschrieben, was einem dazu durch den Kopf geht. Zum Schreiben hat man circa 10 Minuten Zeit. Rechtschreibung, Zeichensetzung und dergleichen ist zunächst unwichtig. Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu schreiben. Selbst, wenn man nicht weiterkommt und die Gedanken im Kopf kreisen, schreibt man einfach: „Meine Gedanken kreisen im Kopf und ich komme nicht weiter.“ Die Idee dabei ist, seine Gedanken ungefiltert auf Papier zu bringen und die Hemmungen zu lösen, die bei dem ersten reinen, weißen Blatt Papier aufkommen. Die Argumente kommen dann wie von alleine.

     

  2. Mind-Map erstellen

    Auch hier kann man sich ungefähr 10 Minuten Zeit nehmen und alles aufschreiben, was einem zum Thema in den Kopf kommt. Der Vorteil hierbei ist, dass man seine Gedanken, Stichworte und Ideen sofort nach unterschiedlichen Punkten und Unterpunkten ordnen kann. Gleichzeitig erstellt man so schon einen Entwurf für die Gliederung.

     

  3. Die „Was soll das bringen?“- Frage

    Die „Was soll das bringen?“-Frage ist sehr nützlich und hilfreich. Beim Versuch, die Frage zu beantworten, muss man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Warum könnte dieses Thema für mich und für andere interessant sein?

     

  4. Wichtige Begriffe definieren

    Diese Technik ist besonders hilfreich, wenn man eine Hausarbeit schreiben muss, in der viele neue und komplizierte Begriffe, Konzepte, Theorien oder Methoden vorkommen. So kann man sich selbst darüber klarwerden, was sie eigentlich bedeuten und es hilft, einen Überblick über das Thema zu erhalten. Alle unbekannten Begriffe werden aufgeschrieben und dazu jeweils eine kleine Definition verfasst - dies können auch nur Stichpunkte zu den Begriffen sein.

     

  5. Texte zusammenfassen

    Diese Technik ist etabliert und sehr konstruktiv. Vor allem, wenn man viele Quellen hat, kann man sich dadurch viel Arbeit sparen. Die Aufgabe bei dieser Technik ist, die verschiedenen Texte oder Meinungen kurz zusammenzufassen. So kann man sich selbst einen guten Überblick über die Materialien verschaffen und diese miteinander in Verbindung setzen.


Weihnachtsgebäck:
Vanillekipferl

Vanillekipferl werden die weißen, mit Zucker bestäubten Weihnachtsplätzchen genannt, die wie Halbmonde aussehen. Im Gegensatz zu anderen Plätzchen ist das Backen von Vanillekipferln relativ aufwändig, denn es ist nicht leicht, den richtigen Zeitpunkt, um die Plätzchen aus dem Ofen zu nehmen, zu finden. Doch jede Mühe lohnt sich, wenn die Vanillekipferl im Mund zerfließen!

Hier ein leckeres Rezept für Vanillekipferl >>