Schlüsselkompetenzen

Tag 1: Zeitmanagement

 

Die Zeit rennt oft. Es scheint nie genügend Zeit zu geben, um alle Wünsche, Aufgaben, und Vorhaben durchführen zu können. Und deshalb brauchen wir effektives Zeitmanagement! Nur so kann ein Ausgleich zwischen allen Aktivitäten hergestellt, eine Selbstmotivation erfolgen, unsere Pläne verwirklicht und letzten Endes Ziele erreicht werden.

 

Prioritäten

Zuallererst ist es wichtig, sich über seine Prioritäten klar zu werden. Die Konzentration auf das Wesentliche ist das, was zählt.

 

Was muss ich machen? Was sollte ich machen? Was kann ich machen?
Das sind dabei wichtige Fragen.

 

Wenn man diese Fragen beantwortet ergeben sich Aufgaben, die man in folgende Kategorien unterteilen sollte:

  • Belangloses: Das ist Luxus oder kann in den „Papierkorb“. Das wäre zum Beispiel die Neudekorierung des Zimmers anstatt sich an die Hausarbeit zu setzten.

  • Unwichtiges: Das sind meistens zeitintensive und störende Aufgaben, die man nach Möglichkeit reduzieren oder delegieren sollte.
    Achtung: Man lässt sich leicht dazu verleiten, sie als dringlicher einzustufen als sie sind, allein deswegen, weil sie zeitaufwändig sind. Davon darf man sich nicht irreführen lassen: Nur, weil sie viel Zeit in Anspruch nehmen, sind sie noch lange nicht wichtiger als andere Aufgaben! Dazu gehört zum Beispiel das komplette Haus zu putzen, wenn es ein wenig staubig ist, obwohl man sich eigentlich an die Hausarbeit setzten sollte.

  • Wichtiges: Das sollte erledigt werden, bevor es dringlich wird! Wichtig ist zum Beispiel, die Hausarbeit zu schreiben. Dringlich sollte sie nicht werden, denn dann hat man nicht genügend Zeit eingeplant und man muss sich hetzen, die Hausarbeit fertig stellen zu können.

  • Dringend: Dringendes erledigt man am besten so schnell es geht. Ein Beispiel für die Kategorie „Dringend“ wäre die Erstellung eines Zeitplans. Bevor es zu spät ist und man in Stress gerät, ist es hilfreich sich einzuteilen, für was man wieviel Zeit einplanen möchte.

Zielformulierung

Wenn man Prioritäten gesetzt hat, geht man über zur Formulierung von Zielen, was vor allem beim Lernen wichtig ist. Wenn man die eigenen Lernziele festlegt, sollte man folgende SMART-Regeln beachten:

Die eigenen Ziele müssen spezifisch, also konkret sein, damit man den eigenen Lernfortschritt hinterher auch messen kann. Außerdem sollten sie anspruchsvoll sein, denn bei niedrigen Lernzielen verliert man auch leicht die Motivation. Die Festlegung eines realistischen Ziels ist jedoch ebenso wichtig, um hinterher nicht frustriert zu sein und zu verzweifeln. Sich eine Deadline zu setzen, darf man nicht vergessen - das Ziel sollte also terminiert sein.

Zeiteinteilung

Der nächste Schritt ist, sich die zur Verfügung stehende Zeit entsprechend einzuteilen. Dabei ist es zunächst wichtig, das richtige Maß zu finden: realistisch planen ist bedeutend! Auf die eigenen Stärken und Schwächen ist hier achtzugeben! Dazu gehört, Krankheitstage und vor allem auch Freizeit einzuplanen. Vor allem den Puffer darf man niemals vergessen – es gibt immer Tage, an denen man weniger motiviert oder abgelenkt ist, oder unvorhergesehene Ereignisse den Tagesrhythmus unterbrechen. Großzügig kann die Einteilung sein, damit man sich nicht unnötig stresst – schließlich bestimmt man selbst seinen Lernplan und kann die Einteilung eigenständig vornehmen. Der Plan sollte dann aber auch wirklich in die Tat umgesetzt werden!

Pausen

Eines darf man bei der ganzen Planung nicht vergessen: die Pausen! Egal, ob man darunter ein kleines Nickerchen versteht, Sport, sich mit Freunden zum Kaffee oder Abendessen zu treffen, feiern gehen, oder einen Spaziergang machen – das Wichtige dabei ist, den Kopf freizubekommen und mal an etwas Anderes zu denken. Dann kann man sich hinterher wieder voll auf seine Arbeit konzentrieren!

Nachkontrolle

Zum Schluss oder auch zwischendurch sollte das Geschriebene nachkontrolliert werden. Das ist wichtig, damit die Ziele realistisch bleiben und es stärkt die Motivation: Es ist ein tolles Gefühl, etwas erledigt zu haben oder seinen Fortschritt zu sehen! Am Ende kann man Schlüsse daraus ziehen, was gut funktioniert hat und was beim nächsten Mal noch verbessert werden kann.


Weihnachtstradition:
Der Adventskalender

Der Adventskalender zählt die Tage bis Weihnachten runter. Als ein ursprünglich protestantischer Brauch ist der Adventskalender heutzutage überall verbreitet. Jeden Tag wird eines der 24 Türchen geöffnet. Hinter jedem dieser Türchen befindet sich eine keine Überraschung, die die Zeit bis Weihnachten verkürzen soll! Der PASCH-Alumni-Weihnachtskalender hält ab heute Überraschungen zum Thema "Wissenschaftliches Schreiben" und deutschen Weihnachtstraditionen bereit.