BIDS-Partner: BayBIDS

Mitgliedshochschulen: alle 31 staatlichen und kirchlichen bayerischen Hochschulen:
Hochschule Ansbach, Hochschule Aschaffenburg, Hochschule Augsburg, Hochschule Coburg, Technische Hochschule Deggendorf, Hochschule Hof, Technische Hochschule Ingolstadt, Hochschule Kempten, Hochschule Landshut, Hochschule München, Katholische Stiftungshochschule München, Hochschule Neu-Ulm, Technische Hochschule Nürnberg, Evangelische Hochschule Nürnberg, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Hochschule Rosenheim, Hochschule Weihensstephan-Triesdorf, Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Augustana – Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Universität Augsburg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität Bayreuth, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Ludwig-Maximilians-Universität München, Technische Universität München, Universität Passau, Universität Regensburg, Julius-Maximilian-Universität Würzburg, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Universität der Bundeswehr München

 

Hochschulart: alle

Ort: Jede größere Stadt in Bayern hat zumindest eine Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) – ob im fränkischen Norden Bayerns oder an den bayerischen Alpen im Süden

Bundesland/Lokalisierung in Deutschland: BayBIDS hat seinen Sitz in Bamberg und betreut von dort alle 31 bayerischen staatlich anerkannten Hochschulen und Universitäten Bayerns.

 

Geheimtipps in Bayern:

Kommen Sie zum Studieren nach Bayern – da wo andere Urlaub machen. Egal ob in der hippen Großstadt München, dem beschaulichen Weltkulturerbe Bamberg, der Drei-Flüsse-Stadt Passau oder der Audi-Stadt Ingolstadt – alle Städte in Bayern haben ihren Reiz und die bayerische Landschaft lädt zu Wochenendausflügen ins Umland ein – ob mit dem Fahrrad, dem Kanu oder der Bahn!     

 

 

Besondere Karrieremöglichkeiten im Rahmen von BayBIDS oder in Bayern:

Bayern ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland: Neben weltbekannten Firmen wie BMW, Audi, Siemens, BOSCH und brose gibt es zahlreiche "hidden champions", die weltweit operieren und ihren Sitz nicht immer bei München haben, z.B. Rehau AG & Co (Kunststoff), haba (Kinderspielzeug), HUK Coburg (Versicherung), Sixt, BMZ GmbH (Lithium-Ionen Systemlösungen), Flyeralarm, HORSCH, ROFU … (vgl. Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie, 20.06.2018). Einer internationalen Karriere steht in Bayern nichts im Wege!

 

 

AKADEMISCHE AUSRICHTUNG

 

Anzahl der Studenten insgesamt/davon Internationale: 389 080 im WS 17/18, davon ca. 46 000 internationale Studierende (vgl. Bayerisches Landesamt für Statistik, 20.06.2018) 

Besondere Studiengänge: Elitestudiengänge in unterschiedlichen Fächern – von MINT bis Geistes- & Kulturwissenschaften. In den Elitestudiengängen in Bayern ist eine besonders intensive Betreuung von Studierenden durch eine hohe Anzahl an Dozierenden gewährt und gleichzeitig können erste Forschungsprojekte bereits im Studium durchgeführt werden (vgl. Elitenetzwerk Bayern, 20.06.2018)

Fachbereiche: Alle, bis auf Meeresbiologie.

Besonderheiten von BayBIDS:

  • Schnupperreisen durch ganz Bayern
  • Stipendienbewerbung für alle, die sich an bayerischen Hochschulen und Universitäten bewerben möchten
  • BayBIDS als erste und zentrale Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler von PASCH-Schulen, die in Bayern ein Studium aufnehmen wollen
  • Vernetzung der BayBIDS-Stipendiatinnen und -Stipendiaten in ganz Bayern

Besondere Angebote von BayBIDS: Insbesondere die Schnupperreisen stoßen jedes Jahr auf großes Interesse bei PASCH-Schulen weltweit und auch das Stipendienprogramm erhält jedes Jahr viele sehr gute Bewerbungen von sehr qualifizierten Schülerinnen und Schülern. Wir freuen uns, die Absolventinnen und Absolventen aller PASCH-Schulen bei der Studienaufnahme in Bayern mit unserem Know-How unterstützen zu können. 

 

Link zum Verband: www.baybids.de

Links zu den International Offices der TU9-Hochschulen:

 

 

 

BIDS AN DER HOCHSCHULE

 

 

Welche Angebote gibt es im Rahmen des BayBIDS-Programms an den Hochschulen?

  • Schnupperwoche: Schülerinnen und Schüler reisen gemeinsam mit ihren Lehrkräften durch Bayern und erkunden so 4 bis 5 Hochschulen und Universitäten.

  • BayBIDS-Motivationsstipendium: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein Teil-Stipendium. Teil der ideellen Förderung ist die Vernetzung mit anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie eine spezielle Betreuung vor Ort.

 

Schwerpunktregionen im BayBIDS-Programm: 
Partnerschulen, die Bayern jährlich besuchen: Spezialisierte allgemeinbildenden Schule mit erweitertem Deutschunterricht Nr.8 in Lwiw (Ukraine) Ungarndeutsches Bildungszentrum Baja (Ungarn), Deutsche Schule Instituto Ballester (Argentinien). Außerdem unterhält BayBIDS Kontakte mit folgenden Schulen >>

 

Ansprechpartnerin für das BIDS-Programm: 

Cordula Hallmeier M.A., studieren(at)baybids.de, 0049 - 951 - 8631174
(bis Ende 2018: Katharina E. Scheffner M.A.)

 


    

Erfahrungsberichte

© privat/Mariagracia León Aguayo

Mariagracia León Aguayo: 

Peru, BayBIDS-Stipendiatin im WS 17/18 und SoSe 2018 an der Technische Hochschule Georg Simon Ohm, Nürnberg, im Studiengang BWL


"Durch meine Ausbildung am Colegio Humboldt in Lima habe ich eine deutsche Fachhochschulreife und entsprechende Sprachkenntnisse erworben. In Peru ist eine akademische Ausbildung sehr teuer, weshalb ich mich für ein Studium in Bayern entschieden habe. In Bayern werden keine Studiengebühren erhoben und durch die niedrige Arbeitslosenquote war es einfach, einen Nebenjob zu finden, der zusätzlich zum Stipendium von BayBIDS meine Lebenshaltungskosten deckt. An der TH Nürnberg gibt es in meinem Studiengang viele Optionen für Spezialisierung, zusätzlich kann ich ein Praxissemester im Ausland absolvieren. Im Akademischen Auslandsamt der TH Nürnberg und bei BayBIDS habe ich für alle Belange Ansprechpartner gefunden, die  mir weiterhelfen konnten. Auch bietet die TH Nürnberg direkt vor Vorlesungsbeginn Infoveranstaltungen und spezielle Freizeitveranstaltungen für internationale Studierende.
Mein Studium und mein Studienstandort gefallen mir sehr gut und ich kann jedem nur wünschen, dass er oder sie auch so einen tollen Start ins Studium hat!"

 

      

© Muth/UBZ/privat

Schülerbesuch des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baja aus Ungarn in Bayern

Redaktion: Attila Szlovák, László Virág

 

10 Schüler(innen) der 11. Klasse hatten die Möglichkeit, fünf Tage in Bayern zu verbringen. Unser Begleiter, der während der Fahrt alles koordinierte, war der Studien- und Berufsberater unserer Schule, Herr Muth. Das Ziel der Fahrt bestand darin, 2 Unis (FAU-Erlangen-Nürnberg, Uni Bayreuth) und eine Hochschule (Coburg) zu besuchen, um einen besseren Einblick in die Studienmöglichkeiten in Deutschland zu gewinnen. Neben dem UBZ und allen besuchten Einrichtungen gilt unser besonderer Dank der Bayerischen Betreuungsinitiative Deutsche Auslandsschulen (BayBIDS) und der Hochschule Coburg, durch deren finanzielle Unterstützung die Fahrt erst möglich wurde.

An-, Abreise und Unterkunft (Márk Makai, János Farkas)
Unsere Gruppe [10 Schüler(innen) + Herr Muth] verließ am Sonntag (06.05.) das UBZ um 6 Uhr mit dem Bus. Einige Schüler(innen) stiegen später in Dunaújváros und Budapest zu. Die Busfahrt dauerte 14 Stunden inklusive der fünf Pausen, so dass wir um 20 Uhr in Coburg ankamen. Nach der Ankunft belegten wir unsere Zimmer. Die Jungen und die Mädchen waren jeweils auf ein Zwei- und ein Dreibettzimmer aufgeteilt, außerdem bekamen unser Lehrer und die Busfahrer eigene Zimmer. Die Unterkunft und die Versorgung überstiegen unsere Erwartungen, weil uns eine elegante Wohnatmosphäre, ein großes Badezimmer sowie bequeme Betten empfingen. Wir verbrachten insgesamt 4 Nächte im Coburger Hotel Garni. Jeden Tag bekamen wir Frühstück, das unserem Geschmack entsprach. In der Freizeit, wenn wir uns nicht an der Schönheit der Stadt erfreuten, konnten wir fernsehen und das kostenlose gesicherte WLAN genießen. Nach Hause fuhren wir am Donnerstag (10.05.) um 8 Uhr los und kamen um 21 Uhr in Baja an.
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 7.5.2018 (Dóra Pocsai, Imre Máj)
Am ersten Tag unserer Studienfahrt besichtigten wir die FAU. Nach Ankunft auf dem Campus bekamen wir zunächst einen sehr umfassenden Vortrag über das deutsche Hochschulsystem im Allgemeinen und die FAU im Besonderen. Danach konnten wir Einblick in ein Forschungsprojekt eines Promovierenden gewinnen, das ein gutes Anwendungsbeispiel für Visual Computing war. Der nächste Punkt in unserem Programm war ein Gespräch mit einem BayBIDS-Stipendiaten aus Rumänien. Von ihm konnten wir erfahren, was es bedeutet, als Ausländer in Deutschland zu studieren. Zu Mittag aßen wir zusammen in der Mensa. Zuletzt nahmen wir an einer Vorlesung über Biotechnologie teil.
Dieser Tag war nützlich, weil wir zahlreiche Informationen aus unterschiedlichsten Quellen erhielten, so z.B. aus einer für uns in Abhängigkeit von unserem Studienwunsch persönlich zusammengestellten Mappe. Uns ist klar geworden, was uns bei einem Studium in Deutschland erwartet und es wurde auch deutlich, dass wir vollständig in der Lage sind, in deutscher Sprache zu studieren.

Uni Bayreuth, 8.5.2018 (Kata Ádám, Boróka Takács)
Am zweiten Tag besuchten wir die Universität Bayreuth, in der wir auch unsere ehemaligen Mitschüler trafen. Diese Universität befindet sich in einer gemütlichen und grünen Umgebung. Bayreuth bietet viele Studienmöglichkeiten auf einem zentralen Campus an, natürlich ist das ein großer Vorteil für uns. Diejenigen, die an dieser Universität studieren möchten, können aus mehreren Fakultäten wählen.
Es gab Mitarbeiter des International Office, die uns nach dem gemeinsamen Mittagessen auf dem Gelände herumführten. Während dieser Zeit konnten wir den fünf UBZ-Alumni, die an der letzten Studienfahrt teilgenommen hatten, Fragen stellen. So bekamen wir viele Infos über die Uni aus erster Hand. Danach hielten wir ein „Meeting“, wo wir unszusammensetzten und viele Ratschläge bekamen, sowohl von den Mitarbeitern als auch von den an der Bayreuther Universität studierenden ehemaligen UBZ-lern. Am Nachmittag hörten wir uns eine frei gewählte Vorlesung an, die uns sehr motivierte. Außerdem konnten wir dank eines ehemaligen Mitschülers sogar ein typisches Wohnheimzimmer besichtigen, und er zeigte uns im Anschluss mit einer weiteren ehemaligen UBZ-Schülerin auch noch kurz die Stadt. So konnten wir einen umfassenden Einblick in das Leben und das Studium in Bayreuth gewinnen. 

Hochschule Coburg, 09.05.2018 (Mercédesz Baranyai, Eszter Regina Páncsics)
Am Mittwoch stand der Besuch der Hochschule Coburg auf dem Programm, wo wir sehr freundliche, hilfsbereite Menschen kennenlernten. Im Anschluss an den Empfang durch die Leiterin des International Office, folgten Vorträge durch die Vizepräsidentin, die Leiterin der Studienberatung sowie den Leiter des Career Service, der Studierende bei der Karriereplanung in unterschiedlichster beratender und praktischer Form unterstützt.
Nach dem Mittagessen führten uns drei Studienbotschafter aus unterschiedlichen Fachbereichen über den Campus und beantworteten unsere Fragen während der Campusführung und beim anschließenden Kaffee. Die Gespräche mit den Studienbotschaftern und der Leiterin des International Office wurden am Abend dann bei ungezwungener Atmosphäre im Restaurant Sonderbar in der Coburger Innenstadt, in das wir von der Hochschule eingeladen wurden, fortgesetzt.
An dieser Hochschule, die uns besonders herzlich empfangen hat, kann man an verschiedenen Fakultäten zahlreiche Studiengänge absolvieren, so z.B. 20 Bachelor-Studiengänge mit 1 Praxissemester, 18 Master, 10 duale Studiengänge, 2 internationale Master (auf Englisch) und 5 berufsbegleitende Studiengänge.
Die Hochschule Coburg ist also eine vergleichsweise kleine Hochschule, was den Vorteil hat, dass sich das Studium dort etwas persönlicher gestaltet, z.B. zwischen Studierenden und Dozenten, die ihre Studenten in der Regel kennen. Besonders gut haben uns die familiäre Atmosphäre sowie die praxisorientierte Ausrichtung gefallen, weil die Studierenden in der Regel Praxissemester absolvieren sollen, damit sie auch schon im Studium fachliche Erfahrungen sammeln.