Hier kann man Hilfe und Beratung finden

Die Beratung an der Freien Universität Berlin ist ausgesprochen gut. In den seltenen Fällen, in denen mir meine Freunde und Lehrer nicht weiterhelfen konnten, fand ich immer den richtigen Ansprechpartner. Zuerst ist es hilfreich, wenn man auf der Website der Universität nachsieht, ob es eine spezielle Abteilung für das Problem gibt. Beispielsweise war ich in Bezug auf die Verlängerung meines Visums ratlos darüber, wie ich einen Termin bei der Berliner Ausländerbehörde bekommen könnte, da auf der Website monatelang keiner verfügbar war.

 

Auf der Website der Freien Universität erfuhr ich dann, dass es einen eigenen Pass-Service gibt, der die Verlängerung der Aufenthaltsberechtigung für alle internationalen Studierenden übernimmt. Ein sehr freundlicher Mann im Studierenden-Service-Center nahm alle meine Dokumente entgegen und erklärte mir den Vorgang. Pünktlich und reibungslos bekam ich dann meinen Reisepass zurück und war sehr erleichtert. Auch zum Semesterbeitrag hatte ich Fragen, da ich als Stipendiat eine Ausnahme darstellte. Auch diese Fragen wurden mir ebenso kompetent beantwortet. Die Freie Universität mag zwar als Massenuni auf den ersten Blick nicht so hilfsbereit und einladend wirken, durch die vielen Studenten gibt es aber zahlreiche Angebote und Berater für die unterschiedlichsten Fälle.

 

der Ansprechpartner, die Ansprechpartner: eine Person, die für ein bestimmtes Thema zuständig ist
die Abteilung, die Abteilungen: eine Gruppe von Personen, die für ein bestimmtes Thema zuständig ist
in Bezug auf: hier: bei
die Ausländerbehörde, die Ausländerbehörden: ein Amt, das für Personen zuständig ist, die aus einem anderen Land kommen und in Deutschland leben
die Aufenthaltsberechtigung, die Aufenthaltsberechtigungen: ein Papier, das sagt, dass man für eine bestimmte Zeit in einem Land leben darf
der Vorgang, die Vorgänge: hier: Was er machen muss, damit sein Visum verlängert wird.
reibungslos: ohne Probleme
der Semesterbeitrag, die Semesterbeiträge: das Geld, das ein Studierender pro Semester bezahlen muss
die Ausnahme, die Ausnahmen: ein besonderer Fall; eine Person, bei der eine bestimmte Regel nicht gilt


Hier kann man Hilfe und Beratung finden

Die Bewerbung an der Technischen Universität München (TUM) ist vom Prozess her leichter und schneller als bei anderen Universitäten. Man kann alle Dokumente online hochladen. Um mich vollständig immatrikulieren zu können, fehlte aber als letzter Schritt noch der Krankenversicherungsnachweis. Den hatte ich noch nicht gehabt. Ich habe ihn dann im Studenten-Service-Zentrum abgegeben und sofort meine Immatrikulationsbescheinigung bekommen.

Die freundliche Mitarbeiterin dort hat mir auch erklärt, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt schon für Kurse anmelden konnte, wie beispielsweise für den Vorkurs Mathe. Die Beratung im Studenten-Service-Zentrum öffnete mehrere Türen für mich, denn dort wurde mir auch geraten, mich beim TUMonline Portal sowie auf der Homepage meiner Fakultät anzumelden. Das habe ich getan und dort viele Informationen gefunden: zum Hochschulsport, zu Kursen, Workshops und verschiedenen Veranstaltungen sowie zu Fristen und Semesterplänen. Die Online-Seiten halfen mir sehr, so dass ich keine weitere Hilfe brauchte. Außerdem wurden wir über Angebote informiert, die uns bei unserem Studium unterstützen und die wir jeder Zeit in Anspruch nehmen können, wie beispielsweise die Studienberatung, die Fachschaft TUM School of Management (TUM-SOM) oder das Buddy-Programm.

 

immatrikulieren: sich an einer Hochschule für ein Studienfach einschreiben/registrieren
die Immatrikulationsbescheinigung, die Immatrikulationsbescheinigungen: ein Papier, das sagt, dass man sich an der Universität für ein bestimmtes Studienfach registriert hat.
der Vorkurs, die Vorkurse: ein Kurs, der auf einen Kurs an der Universität vorbereitet
der Hochschulsport: Sportkurse, die an der Universität nur für Studierende angeboten werden
die Frist, die Fristen: ein Termin, bis zu dem man etwas gemacht haben muss
der Semesterplan, die Semesterpläne: ein Plan, der zeigt, welche Kurse man in dem Semester besucht/besuchen muss
unterstützen: helfen
in Anspruch nehmen: nutzen
das Buddy-Programm, die Buddy-Programme: ein Programm, in dem ältere Studierende Jüngeren helfen


Hier kann man Hilfe und Beratung finden

Wenn internationale Studierende an der Universität Heidelberg oder Studieninteressierte Fragen zum Studium haben, sollten sie das Dezernat Internationale Beziehungen besuchen oder kontaktieren. Es befindet sich in der Seminarstraße 2 in der Heidelberger Altstadt. Im Raum 033 ist das Serviceportal Internationale Studierende. Die Studierenden bekommen hier Hilfe bei administrativen Fragen wie der Immatrikulation, Exmatrikulation und dem Studiengangwechsel. Außerdem kann man hier Broschüren über das Studium und über studentische Aktivitäten in Heidelberg finden.

Internationale Studierende können auch an einem Buddy-Programm teilnehmen und so deutsche Studierende aus höheren Semestern kennenlernen, die sie bei verschiedenen Dingen beraten und unterstützen können. Meiner Meinung nach findet man die beste Art von Hilfe aber bei Kommilitonen. Zum Glück habe ich einige Kommilitonen aus Singapur kennengelernt, die in höheren Semestern Medizin studieren. Sie können mich besser beraten, denn sie haben ja die gleichen Probleme erlebt. Sie haben mir zum Beispiel dabei geholfen, mein Visum zu beantragen und mich beim Bürgeramt anzumelden. Außerdem haben sie mir Tipps gegeben, worauf ich bei der Prüfungsvorbereitung achten muss.

 

die Immatrikulation: Man immatrikuliert sich, wenn man sich an der Universität für ein Studienfach einschreibt/registriert.
die Exmatrikulation: Wenn man das Studium beendet hat, muss man sich exmatrikulieren/ von der Universität abmelden.
der Studiengangwechsel: Wenn man das Fach ändert, das man studiert.
die Broschüre, die Broschüren: ein Heft mit Informationen
das Semester, die Semester: Das Studienjahr ist in Deutschland in Semester aufgeteilt. Ein Studienjahr hat zwei Semester.
beraten: wichtige Informationen geben, die einer Person helfen, die Fragen hat/unsicher ist
der Kommilitone, die Kommilitonen: der Studienkollege
das Bürgeramt, die Bürgerämter: ein Ort, an dem in einer Stadt man bürokratische Dinge erledigen kann
 


Hier kann man Hilfe und Beratung finden

Bevor ich in Deutschland ankam, hatte ich bereits die Gelegenheit, Fragen über eine E-Mail-Adresse der Universität zu stellen. Die habe ich auf der Internetseite der Uni unter Kontakt gefunden. So konnte ich Fragen bezüglich der Immatrikulation stellen. Über die Internetseite habe ich auch erfahren, dass zwei Informationsveranstaltungen vor dem Studienbeginn stattfinden würden. Die erste war der International Welcome Service, der zwei Wochen vor Studienbeginn stattfand. Hier konnte ich alle möglichen Fragen rund um das Studium und das studentische Wohnen stellen und mich sogar beim Einwohnermeldeamt anmelden.

 

Die Woche darauf habe ich an der Einführungswoche teilgenommen, während der ich viel über die Veranstaltungen, Leistungspunkte, über studentische Initiativen und mehr erfahren habe. In diesen Tagen wurde mir sogar ein Master Student als Tutor zugeordnet, der alle wichtigen Vorgänge, wie zum Beispiel den Antrag für den Studentenausweis-Antrag, ausführlich erklärt hat. Wenn mir heute etwas nicht klar ist, gehe ich als Erstes auf die Internetseite der Uni und suche die entsprechenden Ansprechpartner und ihre E-Mail-Adresse. Denn die meisten Unklarheiten können mit einer E-Mail abgeklärt werden. Ansonsten sind das Campus.Office, wo Studienberater zu finden sind, das Sekretariat der Fakultät und das Prüfungsamt immer für die Studenten da.

 

das Einwohnermeldeamt, die Einwohnermeldeämter: ein Amt, bei dem sich alle Personen, die in einer Stadt wohnen, registrieren müssen
zuordnen: hier: bekommen
der Studentenausweis, die Studentenausweise: ein Papier, das zeigt, dass man Studentin oder Student an einer bestimmten Universität ist
die Unklarheit, die Unklarheiten: Wenn man etwas nicht versteht und Fragen hat.
abklären: hier: Man stellt Fragen und bekommt eine Antwort.


Autorin: Katja Hanke
ist freie Journalistin in Berlin.