30.01.17 - Meine Wohnsituation

Hallo liebe Leser,

Heute erzähle ich euch über meine Wohnsituation!

 

© privat/ Camila Franco

Hier eine kurze Hintergrundgeschichte: wer schon zu eine Großstadt umgezogen hat weiß, wie schwer es sein kann, eine Wohnung bzw. ein Zimmer zu finden – das war bei mir auch das Fall. nachdem ich mich entscheiden habe, nach Hamburg zu ziehen, habe ich für über ein Monat lang mir jeden Tag Zimmer auf WGs oder kleine Wohnungen per Internet gesucht – ohne viel Glück. Es war eine sehr beängstigend Zeit – meine Abreisdatum kam immer näher und trotzdem hatte ich noch kein Unterkunft.

Zum Glück habe ich dann ein neues Studentenwohnheim gefunden, indem noch viele schöne Zimmer frei waren, und habe es sofort angenommen!

  

In diesem Studentenwohnheim hat jeder sein eigenes Zimmer mit Bad und Küche – also wie eine sehr kleine Wohnung. Es war schon möbliert und, da es erst vor ein paar Monaten eröffnet würde, bin ich die erste, die in meine Wohnung lebt. Es ist nicht riesig (weniger als 20 qm2 insgesamt), doch es passt perfekt zu mit.

Das gute an so ein Studentenwohnheim ist, dass ich meine Ruhe haben kann, und nicht von andere Mitbewohner abhängig bin. Ich kenne zum Beispiel Wohnheime, indem die Küche oder das Bad geteilt wird, doch dies ist bei mir nicht der Fall. Geteilt werden nur Gemeinschaftsräume wie z.B. dem Lernraum. Ich liebe es zum Beispiel, nach Hause zu kommen und wissen, dass alles genauso aussehen wird, wie ich es gelassen habe. Ich habe also Kontrolle über alles, von Essen zu Putzen, und dass gefällt mir sehr.

Gleichzeitig ist es schon ein sehr krasser Unterschied von mein Leben im Rio de Janeiro. Ich habe damals noch bei meinem Eltern gelebt, und habe auch eine Schwester – dadurch war in unser Haus immer was los. Hier habe ich zwar meine Ruhe, bin aber ganz allein – was oft dazu führt, dass man sich Einsam füllen kann. Doch dies kann man mit eine spontane Treffen mit Freunde oder lautes Musik auch einfach lösen.

 

Allein leben bedeutet auch, dass ich sehr viele Verantwortungen habe – wie zum Beispiel immer genug für das Woche einkaufen und mich so organisieren, dass ich genug saubere Klamotten habe und nicht zu viel von der Waschmaschine abhängig werde (im Wohnheim teilen wir Waschmaschinen, die im Keller stehen – doch manchmal hat man Pech und sie sind voll). Momentan habe ich mir aber eine Routine erstellt, sodass ich (fast) alles unter Griff habe!

  

© privat/Camila Franco: Kleinigkeiten, die alles Gemütlicher machen: die Untersetzer, die meine Mutter mir geschenkt hat und meine Lieblingstasse


Es war mir von Anfang an wichtig, meine Wohnung so zu gestalten, sodass ich mir zu Hause fühle- wie ich mich in Rio de Janeiro im mein Zimmer auch zu Hause gefühlt habe. Deswegen habe ich extra meine Bilderrahmen und Kissen von Brasilien mitgebracht, und sie schon am ersten Tag durch die Wohnung verteilt. Inzwischen habe ich es zu meiner Traumwohnung gestaltet – nach viele Reise nach Ikea kann


© privat/Camila Franco: Mein Lieblingsecke meiner Wohnung: meine -immer größer werdende- Büchersammlung!

Insgesamt kann ich also sagen, dass es mir total gefällt, mein eigenes „Königsreich“ zu haben, wo ich die Regeln erstelle. Es ist zwar meine erste Erfahrung mit allein leben, womit ich aber sehr zufrieden bin!

Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, ein bisschen mehr über meine Wohnsituation zu erfahren!