Name: Daniela Verónica Rava

Geburtsjahr: 1991

Heimatort/-land: Buenos Aires, Argentinien

Ehemalige Schule: Deutsche Technische Schule Moreno

Abschlussjahrgang: 2009

Deutschlandaufenthalt: Im Januar 2009, in Berlin


1. Ein deutsches Wort/eine deutsche Redewendung/ein deutsches Zitat, das mich beschreibt:

"Übung macht den Meister" ist ein Sprichwort, mit dem ich mich identifiziere. Nur durch Üben können wir uns verbessern. Ich glaube, dass wir, indem wir immer neugierig sind, "die Meister" dessen sein können, was wir tun

 

 

2. Das Wort, die Wortgruppe, das ich am häufigsten in Deutsch verwende:

Am ersten Tag des Deutschkurses in Berlin fragte mich ein Lehrer nach meinem Lieblingswort. Ich war so nervös, dass ich nur "Schokolade" sagen konnte. Nun sind die Worte, die ich am häufigsten verwende, "natürlich", "danke" und "Können Sie das bitte wiederholen?

 

 

3. Ein Gefühl, ein Wort oder ein Bild, das ich mit Deutschland/Deutsch verbinde:

Mein erster Flug ging nach Deutschland. Mit Deutschland verbinde ich die Pünktlichkeit der Züge, die Vielfalt der Menschen. Deutschland ist auch Geduld. Ich erinnere mich an die Menschen, die mir aufmerksam zuhören, damit sie mich verstehen können.
 

© privat/Daniela Rava
Mit meiner Klasse in Berlin.

4. PASCH/Meine ehemalige PASCH-Schule bedeutet für mich:

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass der Kommunikation keine Grenzen gesetzt ist und dass man in einer anderen Sprache kommunizieren kann.
Bei PASCH geht es darum, neue Menschen, neue Kulturen kennenzulernen, einander zu verstehen, ohne die gleiche Sprache zu sprechen, neue Lebensmittel auszuprobieren, andere Musik zu hören, sogar Kleidung.
PASCH ist eine vielseitige Lernerfahrung und es ist sehr wichtig, "die deutsche Sprache zu leben", um besser zu lernen.

 

 

5. Als ich noch PASCH-Schüler/Schülerin war, wollte ich nach der Schule...

…Wirtschaftswissenschaften studieren. Aber auch Mathe mochte ich sehr. Ich wollte auch viele Sprachen kennen lernen und Ökologie studieren.
Ich denke, das ist der Grund, warum ich aktuell etwas studiere, das mir erlaubt, Wirtschaft mit Mathematik und Statistik zu verbinden. Und ich besuche Kurse und Kongresse zum Thema Umwelt und nachhaltige Entwicklung.
Später entdeckte ich noch die "Welt der Computer".

 

 

© privat/Daniela Rava
Mit meinen argentinischen Kollegen im Olympiastadion in Berlin.

6. Seitdem ich die Schule beendet habe und PASCH-Alumna/-Alumnus bin, ...

Nach der Schule begann ich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität, insbesondere in den Aktuarwissenschaften.
Nach meinen PASCH-Erfahrungen gewann ich einen Literaturwettbewerb, der es mir ermöglichte, ein Praktikum bei der AHK (Deutsch-Argentinische Industrie - und Handelskammer) zu absolvieren. Danach arbeitete ich für verschiedene Unternehmen in der Verwaltung, bis ich mit der Arbeit an einer Universitätsdatenbank begann. Dort lernte ich Programmierung und begann auf eigene Faust zu studieren: objektorientierte Programmierung, verschiedene Programmiersprachen, Datenbankaufbau, und ich begann auch den Abschluss in Systemen.
Da mein Hobby die Numismatik ist, lese ich viel darüber. Im Laufe der Zeit interessierte ich mich nicht nur für Informationen über Münzen und Banknoten, sondern auch für deren Geschichte. Viele Anekdoten oder Geschichten sind nur in der jeweiligen Sprache verfügbar.
Durch eine norwegische Münze beschloss ich, etwas Norwegisch zu lernen. Leider gab es keine spanisch-norwegischen Bücher, aber zum Glück norwegisch-deutsche Bücher und Kurse. So lernte ich nicht nur eine neue Sprache, sondern verbesserte auch mein Deutsch. 

 

 

7. Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil...

Dieser Weg war nicht genau das, was ich mir in der Schule vorgestellt hatte.
Da ich verschiedene Erfahrungen gemacht habe, konnte ich andere Alternativen wählen, die mich dazu brachten, viel über Themen zu lernen, von denen ich vorher nicht gedacht hatte, dass sie mich interessieren würden.
Jede Handlung oder Studie, die ich gemacht habe, habe ich gemacht, weil ich immer darauf bedacht bin, meine Vorkenntnisse zu vertiefen, einschließlich neuer Themen.
Ich glaube, dass Sprachen wichtig sind, um verschiedene Kulturen kennenzulernen und sich ein wenig in sie hineinzufühlen.
Computer und Programmierung sind sehr wichtig für das technologische Zeitalter, in dem wir leben, und für die Entwicklung von Systemen, die dem Leben der Menschen in vielerlei Hinsicht zugute kommt.
Programmierung erfordert theoretisches Wissen, aber auch praktische Forschung, ständige Aktualisierung und Informations- und Erfahrungsaustausch.

 

 

8. Ich bin besonders stolz auf mich, weil...

Ich weiß nicht, ob es Stolz ist, aber ich denke, es ist wichtig, ein neugieriger und unruhiger Mensch zu sein, der immer auf der Suche nach etwas Neuem ist und versucht, es auf die beste Weise zu lernen. Ich habe keine Angst vor Herausforderungen und versuche, meine Ziele zu erreichen, egal wie viel Mühe und Zeit es kostet.
Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist und dass manchmal alles etwas mehr kostet, aber es ist immer wichtig, weiterzumachen.

 

 

© privat/Daniela Rava
Mit Kollegen aus Argentinien, Peru, Chile und Russland sowie mit den Lehrern Kay und Markus.

9. Mein derzeitiger Alltag ist...

Ich stehe sehr früh auf, weil mein Zuhause weit weg von meiner Arbeit und meiner Universität ist. Ich fahre 2 Stunden zur Arbeit. Am Nachmittag studiere ich einige Tage an der Universität und an den anderen Tagen nehme ich an Kursen zu verschiedenen Themen teil - sowohl online als auch in Instituten - zum Beispiel an Veranstaltungen für nachhaltige Entwicklung, wie das Management des öffentlichen Verkehrs in Großstädten, für die Entwicklung von Apps und Videospielen sowie für die Sprachentwicklung. Darüber hinaus nehme ich gelegentlich an Konferenzen zu den Themen Weltwirtschaft, Wasser und Corporate Social Responsibility teil. 
Wenn ich freie Zeit habe, bin ich bei meiner Familie und versuche mich zu entspannen.

 

 

10. Mein Engagement als PASCH-Alumna/-Alumnus:

Ich lese immer, was andere Leute veröffentlichen, aber ich traue mich nicht zu schreiben.
Ich möchte gerne aktiv an den Foren teilnehmen und allen Mitgliedern des PASCH- Alumni-Netzwerks für Fragen zur Verfügung zu stehen.
Jeder Mensch hat unterschiedliche Erfahrungen, je nachdem, in welchem Land er geboren wurde, wo er lebt und welche Kultur er hat. Deshalb ist PASCH sehr wichtig für die Interaktion zwischen Menschen.
Außerdem, wenn jemand Spanisch lernen will: Ich bin verfügbar!

 

 

11. Nach meinem Schulabschluss bin ich PASCH-Alumni aus der ganzen Welt begegnet...

Leider habe ich keine anderen Studenten getroffen. Ich hoffe, dass ich in Zukunft an einigen Treffen teilnehmen kann.

 

 

12. Von der Zukunft erwarte ich...

Ich hoffe, mein Wissen mit den aktuellen Problemen der Gesellschaft, insbesondere in Argentinien, in Verbindung bringen zu können.
Ich möchte aus dem Studium der Technik und der Computersysteme heraus eine Verbesserung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung erreichen.
Ich hoffe, irgendwann nach Deutschland zurückzukehren, um zu studieren oder einfach nur mehr über die schönen Landschaften und die Geschichte zu erfahren.
Ich will die ganze Zeit lernen.

 

 

13. Mein Rat/Tipp an andere PASCH-Schüler/-Schülerinnen oder -Alumni ist:

Niemals aufgeben, selbstbewusst sein, nichts ist unmöglich, nur Anstrengung und Hingabe sind nötig.
Lerne von allem, was in deinem Leben passiert. Gute und schlechte Dinge sind immer Erfahrungen. Du musst sicherstellen, dass diese Erfahrungen dir helfen, ein besserer Mensch zu werden.
Träume werden erreicht, wenn wir uns klare Ziele setzen, auch wenn es manchmal länger dauert, als wir wollen.