Name:  Bhavika Sharma

Heimatstadt/-land: Neu Delhi, Indien

Alter: 18 Jahre

Ehemalige Schule: Carmel Convent School

Abschlussjahrgang: 2017

Deutschlandaufenthalt: 2014 in Frankfurt (Internationale Deutscholympiade), 2015 in Bonn/Neustadt/Berlin/München (PAD Stipendium), 2016 in Berlin (Forum „Menschen bewegen“ des Auswärtigen Amtes)


1. Ein deutsches Wort/eine deutsche Redewendung/ein deutsches Zitat, das mich beschreibt:

„Gut begonnen ist halb gewonnen“ – das sind meine Worte fürs Leben. Wenn ich knapp bei Motivation bin, denke ich an diese Redewendung und bewege mich darauf zu, die drohende Aufgabe zu erledigen. Wenn ich mal beginne, fällt es mir echt leicht meine Arbeit zu Ende zu bringen. So vermeide ich Aufschub. Leider kann aber auch die Redewendung mich nicht dazu motivieren, meinen Schrank aufzuräumen!

 

2. Das Wort, die Wortgruppe, die ich am häufigsten in Deutsch verwende:

„Kapiert!“ – ich bin stets neugierig und stelle unglaublich viele (hoffentlich sinnvolle) Fragen. Von daher verwende ich dieses Wort am häufigsten.

  

3. Ein Gefühl, ein Wort oder ein Bild, das ich mit Deutschland/Deutsch verbinde:

Als ich meinen Schrank saubergemacht habe (ja, endlich!), habe ich dieses Werk gefunden. Die anfassenden Fahnen beschreiben perfekt, was ich mit Deutschland verbinde – meine untrennbare Liebe zu Deutschland und Indien. Wenn ich an Deutschland denke, mache ich mir Gedanken wie ich durch die deutsche Sprache Indien und Deutschland miteinander verbinden kann und zu unserer Zusammenarbeit beitragen kann.   

© privat/ Sharma Bhavika

 

4. PASCH/meine ehemalige PASCH-Schule bedeutet für mich:

PASCH hat sehr stark meine Schule, Bildung und Zukunft geprägt. Durch PASCH hatte ich die Gelegenheit, Einblicke in andere Kulturen zu bekommen, Freundschaften aus aller Welt zu knüpfen und was am aller wichtigsten ist, Deutsch zu lernen. Dank der PASCH-Initiative habe ich meine Liebe zu der deutschen Sprache entdeckt, die Sprache, die für mich die Türen zur Welt geöffnet hat. Die Sprache, die uns zusammenbringt. Die Sprache, die uns alle vereint. Die Sprache, die zu dem Einsehen führt, dass letzten Endes wir alle gleich sind.

 

5. Als ich noch PASCH-Schüler/Schülerin war, wollte ich nach der Schule …

... unbedingt in Deutschland studieren! Ich wusste nicht genau wo, nicht genau was aber eins war klar – es muss Deutschland sein! Jetzt kann endlich mein größter Traum in Erfüllung gehen. Ich bin überglücklich, ein DAAD-Stipendium erhalten zu haben, um meinen Bachelor in Deutschland ab kommendem Herbst 2017 zu beginnen. Ich freue mich sehr auf meine Zeit in Deutschland und hoffe, diese Gelegenheit nach meinem besten Können zu nutzen.

 

6. Seitdem ich die Schule beendet habe und PASCH-Alumna bin, …

... freue ich mich sehr auf die nächste Phase meines Lebens. Ich werde im September 2017 mit meinem Studienkolleg an der Freien Universität Berlin beginnen. 

  

7. Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil ...   

… ich begriffen habe, dass für mich Deutsch nicht nur eine Sprache ist, die ich in der Schule lernen musste. Es ist viel mehr – ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich will immer etwas mit der deutschen Sprache zu tun haben und deshalb habe ich mich entschieden, in Deutschland zu studieren – besser geht’s ja nicht!

  

8. Ich bin besonders stolz auf mich, weil …

... Ich bin ein klein bisschen stolz auf mich, weil ich die Gelegenheiten, die mir PASCH geschenkt hat, nicht nur zum Nennwert genommen habe. Natürlich haben die Stipendien/Reisen/Wettbewerbe mir unheimlich viel Spaß gemacht, aber ich habe auch versucht, was Tieferes mit nachhause zu nehmen. Zum Beispiel hat die Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus aller Welt mir beigebracht, toleranter und aufgeschlossen neuen Kulturen gegenüber zu werden.

  

9. Mein derzeitiger Alltag ist ...

Ein großer Teil meines Alltags besteht aus der Suche nach Deutschland/PASCH Alumni – ich bombardiere die mit sehr vielen Fragen zum Studium in Deutschland als Ausländer. Da ich letztens mein Abitur abgelegt habe, gewöhne ich mich noch daran, die Freizeit zu würdigen. Mein Alltag ist stark von meinen zukünftigen Planen geprägt, also ich bereite mich auf meine Abreise vor. Ah, apropos: Bhavika, nicht vergessen: nimm Kuschelsocken mit, letztes Mal frorst du im Flug!

   

10. Mein Engagement als PASCH-Alumna/-Alumnus:

Ich bin erst vor Kurzem PASCH-Alumna geworden deshalb konnte nicht viel zu der Initiative beitragen. Ich finde aber das Mentor/Mentee Programm sehr praktisch und hilfreich. Ich bin selber Mentee und habe eine sehr nette Mentorin, die alle meine Fragen beantwortet und tolle Tipps zum Studium/dessen Vorbereitung gibt. Ich habe vor, später als Mentorin anderen PASCH-Schülern zu helfen.

   

11. Nach meinem Schulabschluss bin ich anderen PASCH-Alumni aus der ganzen Welt begegnet …

Wegen der Alumniportal-Deutschland bin ich Mitglied verschiedener Gruppen, wo man Ideen/Fragen/Zweifel/Meinungen austauscht und da trifft man auch PASCH-Alumni. Wenn ich endlich in Deutschland bin, werde ich auf eigene Faust das lebende Alumni-Netzwerk erleben und bin sicher, viele PASCH-Alumni zu finden!

   

12. Von der Zukunft erwarte ich ...

... eine Weltbürgerin zu werden. Ich erwarte, dass mein internationales Studium mir die Chance gibt, politische und geographische Grenzen zu überwinden und zu der Weltgesellschaft beitragen zu dürfen!

  

13. Mein Rat/Tipp an andere PASCH-Schüler/Schülerinnen oder -Alumni ist:

Ich würde nur sagen, was mein Motto ist - einfach unser Bestes zu geben. Machen was wir wollen, aber mit ganzem Leib und Seele, damit 5/10/15 Jahre später, wir unsere Lebensführung nicht bereuen und denken „Oh! Ich hätte das besser machen können“ :-)